3. Mai 2011

Nach unserem 4. Jourdoux waren jede Menge angeschnittener Pinzen übrig, die wir uns gerecht aufteilten und mit nach Hause nahmen. Na ja, ehrlich gesagt, konnte ich die kommenden Tage keine Pinze mehr sehen. Also wurden sie vorerst luftdicht aufbewahrt und fast gerieten sie in Vergessenheit.
Die Lust
Einer der vergangenen Abenden, nach dem Abendessen war es soweit. Mein ♡-Mann, unser kleiner Mann und ich selbst hatten ein unermessliches Verlangen nach einer flauschigen Süßspeise. Blingelingelinglingling! Die Pinzen, die Pinzen sie singen. Kling!
Aus dem Bauch heraus entstand ein Pinzensoufflée mit Vanillesuce. Eine süße Versuchung ist es geworden, der wir drei uns hingaben.
Achtung
All jene erwachsene Menschen, die nicht für einen intensiven Augenblick an ihre Kindheit erinnert werden wollen, ist das nun folgenden Rezept nicht geeignet.
Das Rezept
Man nehme etwa, ich schätze 200 – 250 g ältere Pinzen (oder Brioche, oder Striezel, oder Panettone). Schneide diese in kleine Würferln, gibt sie in eine Schüssel und benetze sie mit etwa, ich schätze, einen knappen halben Liter Milch. Lasset sie darin ruhen, bis sie sich mit der Milche vollgesogen haben. In der Zwischenzeit nehme man 3 Eigelb und etwa, ich schätze, 120 g Zucker, 1 Packerl Vanillezucker und rühre dies zu einer cremigdickhellgelben Masse. Eiklar schlage man zu steifem. Man gebe die Eigelbmasse zu den Pinzenwürferln und verrührt diese miteinander. Den Schnee behutsam unterheben. Man gebe nun diese Masse in eine gebutterte Form und stellt sie für etwa, ich schätze, 30 – 40 Minuten ins 190 Grad heiße Backrohr.
Mit Staubzucker dick bestreuen, mit Vanillesauce servieren, mit einem Löffel essen.
Augen schließen.
Gute Reise!
31. Januar 2009
Oliver feierte seinen 23. Geburtstag und lud zum Fest. Als süße Überraschung entschied ich mich für eine leichte aber elegante Nascherei: Brandteigschwäne gefüllt mit einer luftigen Vanillepuddingcreme. Die Gäste scharten sich um die edlen Vögel und schwuppdiwupp, weg waren waren sie. Gut so! TRY IT! Der Brandteig 1/4 l Wasser 60 g Butter 1 Prise Salz 150 g Mehl 1 gestrichener TL Backpulver 4 Eier Die Vanillepuddingcreme 1/2 Pkt. Vanillepulver 1 Vanilleschote 200 ml Milch…
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2. November 2008
Bei der Kochlektion “Alles Kürbis” am vergangenen Mittwoch wurde dieser Alleskönner gebührig gefeiert und verschiedenstaritg eingesetzt. Der “Kürbistanz indian style” war der Höhepunkt während der Zubereitung. Zuerst wurden die Kürbisse besungen, besprochen und dann betanzt bis sie anschließend geköpft wurden. Man kann sich doch vorstellen, dass die 3 Kürbisgerichte, die wir gemeinsam kochten, unter diesen Zuständen der Zuneigeung, einfach NUR vorzüglich schmecken konnten – und die waren: KÜRBIS STREICHELWEICH – ein wunderbarer Aufstrich. Tahin, frischer…
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15. Oktober 2008
“Wer bin ich für Dich?” war die Frage auf Christianes Geburtstagseinladung. Die Frage begleitete mich für einige Tage und dann plötzlich war die Antwort da. “Du bist ein appetitanregender, prickelnder Cocktail aus einem starken, klaren Geist, gepaart mit belebender Frische und energiespendender fruchtbarer Reife, mit zurückhaltender Süße und wärmender Nachwirkung.” Anhand dieser Beschreibung ging ich ans Werk und kreiierte mit Unterstützung von Nino einen Cocktail für sie. Den “Herbstgeist”, wie ich ihn nannte, bereitete ich…
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26. September 2008
Ein Chutney ist eine würzige, häufig süß-saure oder scharf-pikante Sauce der indischen Küche. Die Konsistenz ist musartig. Es gibt auch Varianten mit Frucht- oder Gemüsestücken. Chutneys passen gut zu kurz gebratenem Fleisch, Fisch, kaltem Bratem und Käse. Das gestern zubereitete Mango Papaya Chutney ist fruchtig-scharf-pikant. In Gläsern abgefüllt hält es sich im Kühlschrank 2 – 3 Wochen. NACHKOCHEN Ergibt: 2 Gläser á 250ml Zutaten: 2 reife Mangos, kleingeschnitten 2 reife Papayas, kleingeschnitten 3 kleine Zwiebel,…
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6. August 2008
Bei Esskultur bin ich heute auf die Marillenknödel gestoßen, in die ich mich am ersten Blick verliebt habe. Vor allem hatte ich große Lust den Topfenteig zu testen, der die saftig-süßen Marillen umhüllt. Bis dato verwendete ich immer einen Kartoffelteig, so wie meine Mama und Oma, neutral und bodenständig. Der Topfenteig ist fein und säuerlich und harmoniert wunderbar mit der süßen Marille. Da ich nie stur nach Rezept koche und gefühlsmäßig dies und das dazugebe…
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18. Juli 2008
Dafür braucht es nicht viel, außer: Mehl, Wasser, Eier, Salz, Schlagobers Zwiebel und Speck. Und im Nu werden auch die Hüften runder. So gehts: Und dazu einen grünen, knackigen Salat. Einfach köstlich. direkt bei youtube
14. Juli 2008
Man nehme: ca. 400 gr. Ingwer (1 große Wurzel), 2 – 3 Zitronengrasstengel, 200 gr. Zucker Ingwer schälen und in kleinere Stücke schneiden, Zitonengras von den äußeren Blätter entfernen und klein schneiden. Alle Stücke mit dem Zucker in einem Topf geben und 1,5 lt. Wasser dazu. 20 – 30 Minuten auf kleiner Flamme köcheln. Abseihen und in Flaschen abfüllen. Genusstips: mit MIneralwasser aufspritzen – wunderbar erfrischend. Mit Prosecco aufgefüllt – außergewöhnlich. Zum Würzen von Saucen.…
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14. Juli 2008
Kinder brauchen beim Essen Geschichten, am besten ganz einfache. Da ist der Phantasie der Eltern keine Grenze gesetzt. Auf Einladung der Kindergruppe meines Sohnes, bereitete ich vor einiger Zeit eine Frühstücksjause zu. “Heute gibts, kleine essbare Planeten, wo große Blumen wachsen und die Sterne ganz hell und rosa leuchten.” erzählte ich den Kleinen während ich die Planeten belegte. Das machte bei den Kiddies Furore. Tapsig verdrückten sie die kleinen Sandwichs mit strahelnden Augen. Und so…
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25. Juni 2008
Mein Tag beginnt so gut wie immer süß. Die Güte der Marmelade ist deshalb von besonderer Wichitgkeit. Als ich heuer unerwartet mit Erdbeeren und Kirschen beschenkt wurde, war das ein willkommener Anlass Marmelade zu machen. Es gibt ja unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten. Doch für das Frühstück begehre ich die puren Klassiker: Marille, Erdbeere, Kirsche, Schwarzbeere. Knuspriges Weißbrot oder Toast, kalte Butter und darüber diese fruchtige Süße gepaart mit einem Milchkaffee … das macht mich zu einem…
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