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Verliebt in Marillenknödel
6. August 2008

Bei Esskultur bin ich heute auf die Marillenknödel gestoßen, in die ich mich am ersten Blick verliebt habe. Vor allem hatte ich große Lust den Topfenteig zu testen, der die saftig-süßen Marillen umhüllt. Bis dato verwendete ich immer einen Kartoffelteig, so wie meine Mama und Oma, neutral und bodenständig. Der Topfenteig ist fein und säuerlich und harmoniert wunderbar mit der süßen Marille.

Da ich nie stur nach Rezept koche und gefühlsmäßig dies und das dazugebe oder weglasse, weicht das Rezept für den Teig ein wenig von dem auf esskultur ab: mehr Eier, weniger Mehl dafür ein bisserl Weizengries und Kartoffelmehl. Ganz flaumig und saftig sind sie geworden.

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Herrlich!!! Beim Anblick läuft mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen.
Jetzt ist noch Zeit:

DER TEIG
400 gr. Topfen 20 %
3 Eigelb
3 EL weiche Butter
8 EL Mehl
2 EL Weizengries
1,5 EL Kartoffelmeh
1 Prise Salz

Alle Zutaten zu einem Teig verrühren und 1/2 Stunde kalt stellen.

In der Zwischenzeit die Marillen (8 mittelgroße werden 8 große Knödel) leicht öffnen und entsteinen und mit einem Würfelzucker ersetzen.

In einem großen Topf leicht gesalzenens Wasser zum Kochen bringen.

DIE BRÖSEL ca. 150 gr. werden in 5 EL Butter angeröset. Wenn sie leicht gebräunt sind, 2 EL Zucker und 1 Prise Zimt dazugeben und goldbraun weiterrösten. Der betörende Duft verrät, wenns Zeit ist, das Feuer auszumachen. Beiseite stellen.

Den Teig auf einer bemehlten Fläche zu einer Rolle formen und in 8 Teile schneiden. Plattdrücken (wenns klebrig wird, mit Mehl einstauben) und die Marillen mit dem Teig umhüllen und vorsichtig zu Kugeln rollen.

Ins wallende Wasser gleiten lassen, sobald sie aufsteigen noch ca. 8 Minuten leicht köcheln lassen.

Knödel abseihen und üppig durch die Brösel/Zucker/Zimt Mischung ziehen. Noch etwas Feinkristallzucker (Knirscheffekt) und Puderzucker (optische Effekt) darüberstreuen und bitte langsam genießen.

10 mal nachgewürzt

bitte nachwürzen