Auf die Krapfen, fertig, los!

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Gibt es was schöneres als in der Fastenzeit über die süßen Werte unseres Lebens zu berichten? Ich verführe euch nun in die Welt der Krapfen. Lasset uns sündigen in Gedanken, Worten und Taten. Und wenn schon dann bitte ordentlich!

Mein Traum vom idealen Krapfen

Kugelige Form, goldene Bräune, eine gleichmäßig helle Bauchbinde, eine feine Staubzuckerschicht wie Pulverschnee obendrauf. Beim Reinbeißen flaumig, kuschelig, feinporig. Der Teig schmeckt zart süß nach unaufdringlicher Germnote und der Höhepunkt ist jener Bissen, mit dem ich auf die fruchtige Marilenmarmelade treffe. Mit der richtigen Menge ein Genuß bis zum Ende.

Die Realität

Die Krapfen werden für die Verkoster protioniert
Die Krapfen werden für die Verkoster portioniert

Nach der Ermittlung des besten Punschkrapferls und Maroniherzerl in Wien, haben wir beim 3. Jourdoux den klassischen Krapfen gefüllt mit Marillenmarmelade an den Mund genommen.

Die Verkostungsrunde in Aktion
Die Verkostungsrunde in Aktion

Ursprünglich von Frau Esskultur, Entegut und mir ins Leben gerufen umfasste das WIR diesmal die gewachsene Runde von 12 verkostungswilligen Krapfenliebhabern und 23 Anwärtern (18 aus Wien, 4 aus Oberösterreich, 1 aus Salzburg) die waren:

Aida, Blocher, Brandl (Linz), Café Bazar (Salzburg), Café Central, Café Europa/Mühlenbrot, Demel, Gerstner, Gragger, Groissböck, Heiner, Honeder (Linz), Hübler, Jindrak (Linz), Klement, Meinl am Graben/Kasses, Olsböck, Sluka, Ströck, Woloszyn, Pauser „Der Zuckerbäcker“, Urbann (Wels);

Mein Traum vom Ideal wurde bei ziemlich vielen zum Albtraum: angefangen beim Fett – triefend, Geschmack nach Fischstäbchen oder ranzig – schmierige Konsistenz, aromatisierter Teig bis hin zu picksüßer oder mit Apfelmus gestreckte Marillenmarmelade.

Eine gute Nase war genauso gefragt wie ein guter Geschmackssinn

Viele Enttäuschungen, harte Arbeit, aber dann doch 3 eindeutige Gewinner. Der Siegerkrapfen erfüllte in allem meinen Traum, nur leider halt in Linz beheimatet – Ihr glücklichen Linzer! Aber auch Platz 2 und 3 sind auf jeden Fall eine Sünde wert.

Die Gewinner

Wer also in den Genuss eines wirklich guten, flaumigen Krapfen mit ordentlicher Marillenmarmelade kommen will,  der gehe zu

Platz 1) Konditorei Jindrak, Linz
Platz 2) Kurkonditorei Oberlaa, Wien
Platz 3) Konditorei Groisböck, Wien

Wer noch mehr wissen möchte über diese Verkostung, der lese bei Frau Esskultur den ausführlichen Beitrag wie auch bei Entegut, Esszimmer, Weltbeobchterin.

Keep on tasting

Und es geht weiter, denn zum Verkosten gibts einiges in der süßen Stadt Wien. Der 4. Jourdoux widmet sich – wir sind noch unschlüssig – Croissants oder Osterpinzen.

Jetzt wünsche ich erstmals eine gute Fastenzeit.

4 Comments

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entegut
14. März 2011 at 22:09

Stell dir vor, man könnte auf einem Krapfen durch die Lüfte fliegen. Dann wäre ich schon mit dem nächsten auf und davon! :-)

Design Elements
19. März 2011 at 00:03

genau (1 Kommentar)…I believe I can fly :-) liebe Grüße

Weltbeobachterin
20. März 2011 at 22:09

ich hoffe, nach den Osterpinzen gehts uns besser

Topfengolatsche ist nicht gleich Topfengolatsche « Titi Laflora
25. April 2012 at 00:20

[…] Auf die Krapfen, fertig los! […]

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