Verliebt in Berlin

5 Jahre sind vergangen seit unser Sohn zu Welt kam. Es war an der Zeit wieder einmal eine Stadt zu bereisen, wir zwei ganz allein, ohne Kind. Zur Auswahl standen: Paris, Stockholm, Berlin. Die Entscheidung fiel rasch und bald schon kündigte die geschulte Stimme der Stewardess den Anflug auf Berlin an. Empfangen wurden wir vom Vermieter der echt genialen Wohnung in Friedrichshain (gefunden über Airbnb), von einem tiefblauen Himmel und 30 Grad.

5 Tage Berlin wollten nun gefüllt werden. Sinnvoll auf unsere Weise, wie wir es lieben: die Lebendigkeit der Stadt einatmen, entdecken, essen, genießen und dem dem Zufall eine Chance geben.

Gute Tipps von Berlinerfahrenen hatten wir jederzeit abrufbar am IPhone. Also einfach eintauchen. Aber zuallerst wurde das Bett getestet, dann ein Caffé auf dem Balkon geschlürft, begleitet von einer Zigarette und einem süßen Häppchen.

50 Jahre wurde Mr. Debosco an einem dieser Tage in Berlin. Dieser Tag führte uns um 1/2 2 in der Früh zum Photoautomaten, an Straßenmusikanten vorbei, beschenkte uns mit einem langen Morgenschlaf und einem

entzückenden Frühstück, mit cooler Musik und Tanz zur Mittagszeit in der Bar 25,

überraschte uns auf unseren Rädern mit einem Regenguss, ließ uns ein kleines, liebvolles und köstliches srilankesisches Lokal entdecken und uns frisch verliebt sein.

Berlin aktiv:  3 Tage radelten wir quer durch Berlin und konnten so viele wunderschöne Plätze, Parks und Vierteln entdecken. Rad = MUSS für Berlin.

Mit dem Boot, so richtig touristisch, sind wir natürlich auch gefahren und ließen uns über Lautsprecher an Deck die Gebäude und Sehenswürdigkeiten erklären.

Mit Straßenbahn, U-bahn, Schnellbahn und viele km zu Fuß bekamen wir dann nochmal eine neue Sicht für Berlin.

Unseren Hunger besänftigten wir mit Curry Wurst, high-vegetarisch bei Cookies Cream, österreichisch im Schneeweiß, köstliches, internationelen Streetfood und bodenständig beim Fleischer gleich bei uns ums Eck.

Wirklich beeindruckend war die Atmosphäre des Jüdischen Denkmals inmitten von 2000 Betonstelen. Gefangen in der Freiheit, würde ich das Gefühl beschreiben.

Berlin habe ich als eine sehr eigenwillige, offene und tolerante Stadt erlebt. Die Lebendigkeit und das Treiben, aus dem Nichts was zu machen, die Vermischung und das friedliche Nebeneinander hat mich sehr fasziniert. Berlin, ich komme wieder, bald!

Noch was!  Bei Debosco gibts übrigens auch eine feine Berichterstattung über unsere Reise und wer noch mehr Fotos sehen will, kann das natürlich auch machen:
Titi Fotostream
Deboscos Fotostream

3 Kommentare zu „Verliebt in Berlin“

  1. Avatar von Anna
    Anna

    das klingt wirklich herrrrrlich! super, dass ihr eine gute zeit hattet und die fotos sind genial!

  2. Avatar von multikulinaria

    Au ja, komm‘ wieder!

  3. […] Hand zu haben waren. Und nun, eine kleine Ewigkeit später, der erste kinderlose Kurzurlaub. Wieder zu zweit, nach 5 Jahren Elternschaft. Und gleichzeitig mein […]