Wien und seine Maroniherzen

Nach unserem 1. Jourdoux zum Thema Punschkrapferln nahmen wir bei unseren 2. Jourdoux Maroniherzen ins Visier und in den Mund.

Ein kleines Kunstwerk zum Thema als Gastgeschenk von Elisabeth's Mann

Auch unsere Ursprungsrunde – Katha, Doris, Elisabeth & myself – hat sich um zwei weitere Damen bereichert. Somit freuten wir uns auf die Bereicherung von Angela und Lena.

Die Jourdoux Verkosterinnen beginnen ihre Arbeit

Auch diesmal wurden die 25! Maroniherzen anonymisiert und mit Nummern versehen die wir aus folgenden Konditoreien, Zuckerlgeschäfte oder Chocolatiers zusammengetragen haben:

Sluka, Fruth, Welser, Hussel, Woloszyn, Heindl, Klement, Gerstner, Lindtner, Blocher, Nöbauer, Café Central, Eibensteiner, Dürnberger, Süßes Eck, Heiner, Frömmel, Altmann & Kühne, Oberlaa, City Confiserie, Demel, Schokokönig, Aida, Fercher, Pischinger.

Ja, aber wie soll denn eigentlich das ideale Maroniherz aussehen und schmecken?

Ein Maroniherz hat die Form einer Maroni (Kastanie) oder eines Herzens. Die äußere Hülle besteht aus einer dunklen Schokoladehülle. Sie sollte möglichst dünn sein, einen leichten Knack besitzen. Das Innere besteht aus einer feinpürierten Maronimasse, angenehm gesüßt und kann mit Rum parfümiert sein. Die ideale Konsistenz fühlt sich auf der Zunge flaumig, cremig und weich an.  Der Genuss ist dann gewährleistet, wenn im Mund die zarte Schokolade mit der feinen Maronimasse verschmilzt.

Die Verkostung ist im vollen Gange

Die Basis dieser Süßspeise besteht im Wesentlichen aus diesen zwei Hauptkomponenten. Wird hier bei der Produktion an Qualität gespart, dann wird eine Feinschmeckerzunge enttäuscht von billiger Kochschokolade, pelzigen und wässrigen Maronimassen, zuviel Süße, pappiger Konsistenz. Das schafften leider recht viele der Herzen. Umso leichter fiel es uns die drei Sieger zu ermitteln.

And the Winners are

Platz 1: Woloszyn
Platz 2: Sluka
Platz 3: Central

Freude und Lachen gehören dazu

Wir waren mal bis auf weiteres mit dem Geschmack von Maroniherzen gesättigt.

Der 3. Jourdoux steht aber bereits fest. Am 26. Februar werden wir uns mit Krapfen den Tag versüßen, damit wir zu Fasching auch genussvoll in einen Faschingskrapfen beißen können.

7 Comments

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entegut
24. Januar 2011 at 10:21

Oh, ich erinnere mich gerade so schön und bin schon in großer Vorfreude auf unseren Krapfentreff.
Liebe Grüße!

gib mir mein herz zurück « Beitrag « esskultur.at
1. März 2011 at 00:03

[…] nachlesen. sie hat freundlichere nasenlöcher als ich zu den herzerln gemacht. auch bei titi laflora, jour-doux-gastgeberin-der-ersten-stunde und weltbeobachterin gibt’s deutliche worte zur gar […]

jour doux #3: faschingskrapfen « esszimmer
8. März 2011 at 18:29

[…] ende november, zu thema maroniherzen, und wurde von den anwesenden damen weltbeobachterin, ente, titilaflora und esskultur wunderbar verbloggt. ich war zwar anwesend und schön goschert, aber wie üblich zu […]

Auf die Krapfen, fertig, los! « Titi Laflora
14. März 2011 at 22:37

[…] der Ermittlung des besten Punschkrapferls und Maroniherzerl in Wien, haben wir beim 3. Jourdoux den klassischen Krapfen gefüllt mit Marillenmarmelade an den […]

More food related stuff « Unabledispute
13. Februar 2012 at 21:06

[…] Comparative assessment of chestnut-hearts from 25 confectioneries in Vienna (in German). https://titilaflora.net/alltagsnotizen/wien-und-seine-maroniherzen/ […]

Topfengolatsche ist nicht gleich Topfengolatsche « Titi Laflora
25. April 2012 at 00:19

[…] Wien und seine Maroniherzen […]

Maroni, Maroni | sûrprise, sûrprise!
14. Oktober 2014 at 16:18

[…] Maroni-Herzen […]